15. Marburger Frauenturnier – und alle wollten nur eines …

"Quak"

…den Frosch!

Beim 15. Marburger Frauen-Bouleturnier drehte sich alles um den Grimm’schen „Wasser-Patscher“.  Diesen zu gewinnen und als Turniersiegerinnen obendrein auch noch den kunstvoll gestalteten Pokal mit nach Hause nehmen zu dürfen, waren am Sonntag in Marburg 16 Teams angetreten. Dass der Frosch als Trophäe für die vorderen Platzierungen zum Einsatz kam, ist der Tatsache geschuldet, dass in Marburg zur Zeit das Brüder Grimm-Jahr begangen wird, und dass, wie die älteren noch wissen, die Prinzessin im Märchen – eine der ersten Boulespielerinnen überhaupt – bei einem scharfen Schuss auf die Sau, diese verfehlte und die Kugel im Brunnen versenkte. An dieser Stelle nun kam unser Frosch ins Spiel, der seinerseits dann wieder von der boulevernarrten Prinzessin per Halb-Portée gegen die Wand gezirkelt wurde, was dann zum Erscheinen des Königssohnes führte. Hier verlassen die Brüder Grimm allerdings den Boden der Tatsachen und schweifen ins Fiktive ab.

Gewonnen und sich redlich verdient haben in diesem Jahr den 1. Platz des 15. Marburger Frauen-Bouleturniers Inge Kremser-Otto und Marija Day-Andelic aus Ehringshausen. Sie setzten sich im Endspiel gegen Ellen Grögel-Porps und Marika Bader aus Kassel mit 13:8 Punkten  durch.

Ellen Grögel-Porps/Marika Bader – Inge Kremser-Otto/Marija Day-Andelic

"Quak", "Quak", "Quak"

Die dritten Plätze belegten die beiden Teams aus Marburg, Susanne und Uli (A-Turnier) und Monika und Christiane (B-Turnier). Dank dieser guten Leistung ist der Bestand an potenziellen Königen (Thomas sieh dich vor) auch für Marburg gesichert. Es bleibt noch, dem unermüdlich zelebrierenden Haute Cuisine- Küchenteam zu danken, die  versiert rechnende Turnierleitung zu loben und die entspannt agierende Organisation zu bewundern. Wir freuen uns auf das nächste Mal und wünschen allen Teilnehmerinnen einen erfreulichen Sommer und ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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15. Frauen-Bouleturnier startet bald!

Das 15. Marburger Frauen-Bouleturnier steht vor der Tür, und wer es noch nicht auf dem Zettel hat sollte sich den Termin jetzt vormerken. Am 17. Juni geht es los. Um 9:30 Uhr ist wie immer Einschreibeschluss. Der schönste aller Pokale wartet darauf, von seinen neuen Gewinnerinnen in Besitz genommen zu werden. Parallel zum Hauptturnier auf dem Platz findet im angrenzenden Bürgerpark ein „just-for-fun“- Turnier für die begleitenden Herren statt. Für leckere Verpflegung ist natürlich auch wieder bestens gesorgt und feinstes Boulewetter bei den Stadtwerken vorbestellt. Wir freuen uns auf alle Teilnehmerinnen, alleine oder in Begleitung, und wünschen einen gelungenen Tag.

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„Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt“- 2. Ligaspieltag 2012

Diesen Ligaspieltag erlebten die Akteure unserer beiden Mannschaften Marburg I und Marburg II wohl so, wie es gegensätzlicher nicht sein  könnte. Waren die am Freitag bereits angereisten Spielerinnen und Spieler am Abend bei gegrilltem Fisch und anderen kulinarischen Köstlichkeiten noch in bester Stimmung vereint, fanden sie sich am Abend des Folgetages in diametral entgegengesetzten Ecken des Gefühlsuniversums wieder. Kurz gesagt: die einen hatten alles gewonnen – die anderen alles verloren.

Lag es an den Schuhen?Marburg II war diesmal mit Gerold, Uli, Udo, Sabine, Wolfgang, Monika, Christian, Elli, Johnny und Martin grosszügig aufgestellt und absolvierte den langen Spieltag, an dem drei Begegnungen anstanden, überaus erfolgreich. Alle SpielerInnen kamen zum Einsatz und konnten alle Begegnungen gewinnen. Ein grossartiges Ergebnis dank einer starken Teamleistung und dem richtigen Schuhwerk!

Marburg I war mit Hans, Raimund, Jockel, Thomas, Heinz, Christiane und Gerd angereist und erlebte im Gegensatz zur Zweiten drei zehrende, verlustreiche Begegnungen, die allesamt verloren gegeben werden mussten. Nichts wollte an diesem Tag so recht gelingen. Nachdem die ersten beiden Spielrunden gegen starke Gegner verloren waren, schien eine Wende in der letzten Partie gegen Kirtorf I noch möglich, doch gingen dann die letzten beiden Doubletten gänzlich knapp jeweils zu 12 Punkten doch noch verloren und der Siegpunkt an den Gegner.

Bleibt zu wünschen, dass die jauchzende Zweite und die betrübte Erste sich beim nächsten mal wieder auf Normalnull eingependelt haben, wenn eine neue Runde im boulodramatischen Gefühlskarussell angepfiffen wird. – Kein Boule ist auch keine Lösung.

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…Eichen musst du weichen!

…zumindest wenn man Monika heisst und versucht per Hoch-Portée das Schweinchen zu erreichen. Beim Einspielen in Linden ließ sie die Blätter rauschen und traf auch mal punktgenau den Ast. Die Redewendung „eine Kugel abtropfen lassen“  bekam so eine gänzlich neue Bedeutung, und der Aufenthalt unter dem Schatten spendenden Baum wurde zum Risiko.

Eichen in Linden

Im Turnier startete das Team mit Monika, Wolfgang und Raimund durch und gewann souverän die ersten 2 Spiele. Das 3. Spiel mussten sie verloren geben, und beim ersten k.o.-Spiel im B-Turnier erlagen sie dann vollends dem mittäglich verzehrten Schweinebraten und in Folge auch dem Gegner. Die Truppe Thomas, Hans und Jockel hingegen ließ sich durch das Mittagsloch nicht irritieren und landete sogar laut Nachfrage bei Hans im Geld – (Definition laut Wiki:  Im Geld 〔englisch in the money〕 bezeichnet eine Option, bei der der Marktpreis des Basiswertes höher ist als der Ausübungspreis 〔Call bzw. der Marktpreis des Basiswertes niedriger ist als der Ausübungspreis 〔Put. Der Betrag, um den der aktuelle Kurs besser ist als der Ausübungspreis, nennt man Inneren Wert der Option).  –  Aha, gut zu wissen, dass es in der Finanzwelt noch „Innere Werte“ gibt und im  Boule Begrifflichkeiten, die das Internet nicht kennt. Jedenfalls erspielten sich Thomas, Hans und Jockel den 3. Platz im C-Turnier und erreichten damit eine monetäre  Platzierung – im Geld.

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„Noch ein Stückchen Erdbeerkuchen …?“

…aber ja, gerne! Das kommt gut nach dem leckeren Steak und der köstlichen Bratwurst.  Auch die hausgemachten Pfannkuchen  à la Thomas, unserem Gourmet, fanden lobenden Zuspruch bei unserer geselligen Kaffeefahrt nach Ehringshausen. Nebenbei konnte man der Versuchung allerdings nicht widerstehen, ein paar Kugeln zu werfen beim direkt vor Ort stattfindenden  Vatertagsturnier in Ehringshausen. So kombinierte man ganz zwanglos geselliges Beisammensein mit gesunder Bewegung an frischer Luft.  Also dann – bis zum nächsten Mal bei Vatertag und Erdbeerkuchen.

Zur Sommerfrische in Ehringshausen

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„Am Tag als der Regen kam …“ – 1. Ligaspieltag 2012

Der erste Ligaspieltag in diesem Jahr war nichts für Wasserscheue oder Nichtschwimmer. Sowohl in Hain-Gründau als auch – wie hier auf dem Foto zu sehen – in Solms gab es durchaus Anlass für Diskussionen darüber, wie mit einem durch die Wassermassen bewegten Schweinchen (markiert oder unmarkiert) umzugehen sei. Wie auch immer –  nach regenbedingter Spielunterbrechung wurde mit einer Neuaufnahme weitergespielt.

Ein „Rettungsschirm“ im Einsatz

Doch das „Fritz-Walter-Wetter“ konnte unsere beiden Mannschaften nicht schrecken.

Marburg I glänzte in Hain-Gründau mit  Siegen über Linden I  (4:1) und Kassel II (3:2) und bereitete sich mit diesen 2 Siegpunkten ein  beruhigendes Polster, auf dem die Mannschaft aber sicherlich nicht sitzen bleiben wird!

Marburg II spielte stark auf gegen die aus der 2. Liga abgestiegenen Kassel IIIer und gewann mit 4:1 Siegpunkten, musste sich aber in der Begegnung mit Ostheim nach 2 gewonnenen Tripletten in den Doubletten geschlagen geben (2:3).

Alles in allem ein durchaus gelungener Start in die Ligasaison. Glückwunsch an die erste Mannschaft, ein freundliches Schulterklopfen für die zweite und Mast- und Schottbruch für den nächsten Spieltag im Juni.

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„Köstritzer Kronkorken zieren krostitzer Korkkronen“ – Eine Reise nach Leipzig

Köstritzer oder Krostitzer, diese sprachliche Hürde musste genommen werden um sich in Leipzig ein Bier zu bestellen. Da konnte man sich schon mal vesharpeln. Doch zum Glück ging es ja nicht um Bier sondern um Boule! Bei der Leipziger Stadtmeisterschaft 2012 spielten Hans & Thomas, Reinhard  & Marie-Claire, Jockel & Wolfgang und Raimund & Johnny bei herrlichem Wetter ihre Kugeln und hatten eine gute Zeit bei einem schönen Wettbewerb, auf einem tollen Campingplatz, in einer sehenswerten Stadt und in bester Gesellschaft. Mit von der Partie war Karin, die derweil per Fahrrad Leipzig und Umgebung unsicher machte.

Reinhard, Sieger im Schießerwettbewerb

Die Mittelfeld-Platzierungen im Turnier wurden überstrahlt von Reinhards  souveränem Sieg im Schießerwettbewerb, bei dem er alle Gegner in die Tasche steckte, das gewonnene Preisgeld, ein Sack voll Münzen, gleich dazu. Sieger des Turniers wurden Jens & Diana aus Leipzig. Sie gewannen gegen Peter Adrian & Laurent Brizart aus Jena.

Raimund und Jockel unter Blüten

Das war ein rundum gelungener Ausflug, den man so, oder so ähnlich unbedingt wiederholen sollte! Vielen Dank an dieser Stella an Hans für die Initiative zu dieser Aktion und für den sicheren Transfer via „Taxi nach Leipzig“.

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„… razimasaiolapo“

Um es gleich vorweg zu nehmen: souverän auftrumpfend und in fünf Partien ungeschlagen gewann Gerd „Johnny“ John unser Supermêlée zur Saisoneröffnung 2012, dicht gefolgt von Hans Lehnert, der in der letzten, entscheidenden Begegnung gegen Johnny unterlag und einen Siegpunkt abgeben mußte. Ebenfalls vier Siegpunkte holten sich Klaus Medelnik und Dirk Zuber. Man vermutet, dass es Johnnys elbische Beschwörungsformeln waren, die ihn beflügelten und seine Gegner jedweder Widerstandskraft beraubten. Insgesamt 25 Spielerinnen und Spieler waren angetreten um bei herrlichem Frühlingswetter Boule pur zu zelebrieren. Bessere Bedingungen für einen solchen Tag kann man sich eigentlich nicht ausdenken. Speziellen Dank an Gerold für die perfekte Turnierleitung und das ausgetüftelte Spielsystem. Das war ein rundum gelungener Auftakt für die Boulesaison 2012!

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Ein großes Dankeschön!

In Windeseile und unter frühsommerlichen Bedingungen ging die Aufhübschaktion unseres Platzes unfallfrei über die Bühne. Bei Einsatz einer gefühlt 20 Meter langen Teleskop-Astsäge, mit der Heinz freihand-über-Kopf in Schwindel erregender Höhe gefährlich überhängenden Ästen zu Leibe rückte, war das keinesfalls selbstverständlich. Ist ja noch mal gut gegangen.  Ansonsten wurde emsig mit niederem Gerät wie Schaufel, Rechen oder Schubkarre und vielen helfenden Händen dafür gesorgt, dass der Platz jetzt für die kommende Saison und deren Eröffnung bereitet ist. Danke für die rege Beteiligung und die gute Stimmung!

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„Auf, auf, es grauet schon der kühle Morgen…

…auf, Leger, Schießer seid bereit. – Vergesst des Lebens mannigfache Sorgen. – Im Freien wohnt die Fröhlichkeit!“

Ein Aufruf an alle Murmeltiere, Langschläfer und Schönwetter-Bouler. Es ist wieder soweit. Die Saison wird eröffnet. Schabt den Rost von Euren Kugeln und findet Euch ein: am Sonntag, den 25. März, um 10 Uhr auf dem Platz.

Nicht vergessen: Am Freitag zuvor gibt es ab 15 Uhr die Aktion zum Aufhübschen des Belages. Wer kann, darf mit Schaufel und Rechen und sonstigem Gerät anrücken, um den Legern und Flachschießern  das Leben ein wenig zu erleichtern.

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